Ratgeber Depressionen

Informationen und Tipps zu Depressionen

Die Systematik des Borderline-Syndroms

Die Borderline-Störung, die auch als Borderline-Syndrom bezeichnet wird, findet man vermehrt bei jüngeren Menschen vor. Bei ihnen geht man von fünf Prozent aus, die an Borderline erkrankt sind. Etwa zwei Prozent der deutschen Bevölkerung sind von dieser Krankheit betroffen, das sind ca. 1,5 bis 2 Millionen Menschen. In den Kliniken werden etwa 15 Prozent der Patienten, die eine psychische Störung aufweisen, wegen dem Borderline-Syndrom behandelt.

In der Zukunft werden noch mehr Menschen an Borderline erkranken, davon werden besonders Jugendliche betroffen sein. Wahrscheinlich ist die Gesellschaft der Anlass für diese Krankheit.

Worauf lässt sich Borderline zurück führen?

Das Borderline-Syndrom wird meistens durch Verlustängste, Armut, Leistungsdruck und Arbeitslosigkeit ausgelöst. Doch noch weitere Aspekte können diese psychische Erkrankung hervor rufen, wie Missbrauch, Drogen, Krankheiten, zerstörte Familien und das Nichtvorhandensein von Grundwerten im Leben.

Kinder wachsen heutzutage oft mit nur einem Elternteil auf oder in der Familie ist nicht genügend Zeit für die Kinder vorhanden, den Kindern fehlt der feste Halt innerhalb der Familie, sie kommen sich nutzlos vor. Das sind die besten Voraussetzungen für diese psychische Erkrankung. Die größte Angst, die diese Menschen haben, ist, dass sie nicht geliebt werden. Sie befinden sich immer auf der Suche nach Liebe und Anerkennung, da sie das in ihrer Kindheit nicht kennen gelernt haben.

Nicht immer wird das Borderline-Syndrom erkannt

Da das Borderline-Syndrom oft nicht erkannt wird, sondern als eine Depression diagnostiziert wird, wurden schon oft falsche Wege bei der Behandlung eingeschlagen. Borderline hat viel Ähnlichkeit mit einer Depression, nur ist diese Krankheit nicht so zu behandeln wie eine Angststörung. Doch es werden immer größere Fortschritte in der Medizin und Psychologie erreicht.

Dass das Borderline-Syndrom hier kurz mit angerissen wird, liegt daran, dass viele Patienten unter dieser Krankheit leiden. Sie erfahren schubweise depressive Stimmungen oder im schlimmsten Fall, richtige Depressionen.

Symptome der Borderline-Störung

Typische Merkmale von Borderline sind die Selbstverletzungen, doch sie treten nicht bei allen Borderlinern auf. Weitere Anzeichen sind Süchte, wie Arbeitssucht, Drogen oder Alkohol. Ebenfalls kann man bei einigen eine gefährliche Lebensart bemerken, z. B. rasante Autofahrten, riskanter Sport, sogar Kleptomanie oder ein ungewöhnliches Sexualleben.

Häufig kommt es vor, dass Borderline nicht erkannt und auf eine Depression therapiert wird, so wird man diese Krankheit nicht bekämpfen, sie schlummert weiter in der Psyche. Sollte man der Meinung sein, dass man unter einem Borderline-Syndrom leidet, sollte das dem Arzt oder Therapeuten gegenüber erwähnt werden, so dass man die entsprechende Therapie erhält.