Ratgeber Depressionen

Informationen und Tipps zu Depressionen

Diagnose von Depressionen bei Kindern

Im Verlauf der Kindheit kann es zu Symptomen einer Depression kommen, jedoch müssen die Anzeichen nicht gleich zu einer Depression führen. In ihrer Entwicklung gibt es bei Kindern und Jugendlichen Zeiten, in denen sie traurig, wütend, müde oder auch in besonderem Maße fröhlich sind. Dann gibt es wiederum Phasen, in denen sie an Appetitlosigkeit leiden oder das genaue Gegenteil ist der Fall, sie essen ohne Unterbrechung, was ihnen zwischen die Finger kommt. Diese Zeiten gehören zu der normalen Entwicklung eines Kindes. In diesen Abschnitten erlernen die Kinder und Jugendlichen das soziale Verhalten bzw. die körperliche Entwicklung geht vonstatten.

Depression diagnostiziert

Wurde bei einem Kind oder Jugendlichen eine Depression festgestellt, dann müssen die Eltern viel Verständnis aufbringen können. Die Auswirkungen, wie beispielsweise Wutanfälle oder Boshaftigkeit gegenüber anderen Menschen, sind die Begleiter einer Depression. Die Eltern müssen einsehen, dass das eigene Kind nicht dumm, faul oder böse ist, sondern dass dies alles mit der Krankheit zusammen hängt.

An dieser Stelle wird es für die Eltern richtig schwierig, sie zweifeln an sich und ihren Erziehungsmethoden und daran, dass sie ihrem Kind keine glückliche Kindheit schenken können. Die Eltern leiden an Schuldgefühlen und den Ängsten, dass sie bei der Erziehung versagt haben könnten. Sie machen sich selbst dafür verantwortlich, dass das Kind an Depressionen erkrankt ist.

Doch nicht genug damit, dass sie sich selbst anklagen, auch bekommen sie vom sozialen Umfeld Schuldzuweisungen. Es wird behauptet, sie seien nicht fähig, ein Kind zu erziehen, und die Lebensverhältnisse hätten die Depression des Kindes ausgelöst.

Selbst heutzutage wird Depressionen noch der Stempel der "Verrücktheit" aufgedrückt, es entstehen Peinlichkeiten und die Scham ereilt die Eltern, denn schließlich wird behauptet, dass sie ein "verrücktes" Kind haben. Doch diese Ansichten sollte man sich als Eltern nicht zu sehr zu Herzen nehmen, denn das ist alles Unsinn.

Belastungen der Eltern

Die emotionalen Belastungen, hervorgerufen durch die Depressionen des Kindes, machen den Eltern schwer zu schaffen. Manchmal verschließen sie die Augen, denn sie wollen es nicht wahr haben, dass das Kind depressiv ist. Sie hoffen, es ist nur eine Phase in der Entwicklung und mit der Zeit würden sich die Probleme von alleine lösen, sie wenden die bekannte Vogel-Strauß-Taktik an, einfach den Kopf in den Sand stecken.

Jetzt ist Hilfe wichtig, denn eine Depression bedeutet einen Rückschritt in der Entwicklung, sie führt zu Folgen, die nur schwer wieder aufzuarbeiten sind.